Nikurasu
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Dabei seit: 26.01.2010
Beiträge: 713
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Das Problem ist nun mal, geeignete Trainer zu finden. Ehrenamtlich wollen oder machen das die allerwenigsten und wenn doch, dann ist es die Frage, ob die Jugendlichen auch richtig gefördert werden oder die Trainer - ohne jemanden nahezutreten - nicht ausgebildet sind und den Kindern vermitteln können, wie sie sich weiter verbessern können.
Das ist das große Problem.
Eine Möglichkeit wäre da einfach, wie es schon teilweise der Fall ist, die anderen, kleinen Vereine in Cloppenburg als Kooperationspartner zu gewinnen und gemeinsam Spieler auszubilden, im Interesse aller.
So können es dann Jugendliche mit dem richtigen Trainer schon ganz gut nach oben schaffen. Wir wollen doch schließlich, dass Spieler wie Bernd Gerdes den Sprung in die Erste schaffen und sich dann im Profifußball etablieren können.
__________________ „Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein“
(FDP-Chef Guido Westerwelle im Februar 2010)
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31.07.2010 15:20 |
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Bubuh
Jungspund

Dabei seit: 26.02.2010
Beiträge: 13
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BVCerin:
Du hast vollkommen Recht mit deiner Aussage: "Wenn ich Kinder habe, die spielen wollen, müssen sie spielen können. Das muss der BVC ermöglichen. Kann nicht sein, dass die Kinder lieber in Sternbusch oder Bethen spielen."
Nikurasu:
Zitat: "Das Problem ist nun mal, geeignete Trainer zu finden. Ehrenamtlich wollen oder machen das die allerwenigsten und wenn doch, dann ist es die Frage, ob die Jugendlichen auch richtig gefördert werden oder die Trainer - ohne jemanden nahezutreten - nicht ausgebildet sind und den Kindern vermitteln können, wie sie sich weiter verbessern können. Das ist das große Problem."
Ganz ehrlich Niku, aber was du hier geschrieben hast ist, ohne Dir zu nahe treten zu wollen, meiner Meinung nach gequierlte Kacke!
In jedem Dorf finden sich durch gute Vereins- und Jugendarbeit stets bereite Eltern, dieses Ehrenamt zu übernehmen. Qualifiziert in deinem Sinne sind gewiss die wenigsten. Aber gerade im Jugendbereich hat das o.g. Zitat von BVCerin übergeordnete Bedeutung:
"Wo Kinder spielen wollen, muss man sie auch spielen lassen!"
Zitat: "Eine Möglichkeit wäre da einfach, wie es schon teilweise der Fall ist, die anderen, kleinen Vereine in Cloppenburg als Kooperationspartner zu gewinnen und gemeinsam Spieler auszubilden, im Interesse aller. So können es dann Jugendliche mit dem richtigen Trainer schon ganz gut nach oben schaffen. Wir wollen doch schließlich, dass Spieler wie Bernd Gerdes den Sprung in die Erste schaffen und sich dann im Profifußball etablieren können."
Hier stimme ich dir zwar grundsätzlich zu aber trotzdem darf der BVC seine eigene Jugendarbeit nicht derart schlamping betreiben, sondern sollte ein Vorbild für alle "zuführenden" Dorfvereine des Landkreises sein.
Exil-BVCèr:
Zitat: "In der heutigen Spaßgesellschaft finden sich nur wenige um ein Ehrenamt auszuüben, da man seine Freizeit auch optimaler gestalten kann. Aber diejenigen, die es trotzdem selbstlos machen, sollte man die Bedingungen nicht weiter erschweren. ..." Danke, ich stimme Dir hier voll und ganz zu.
Zitat: "... derfekte Vereinsbulli nicht repariert ..." Bei uns im Dorf sind die Auswärtsfahrten kein Problem. Da finden sich stets genung Pkw's vom Trainer, Betreuer und einigen Eltern ein.
Zitat: "Aber vielleicht wird ja jetzt doch die Installierung eines neuen Jugendvorstandes alles besser. Der Verein besteht nicht nur aus der ersten Mannschaft." Da könnte sich der BVC tatsächlich mal Anschauungsunterricht in vielen kleineren Vereinen nehmen. Der BVC kann mit dem neuen Jugendvorstand auf dem richtigen Weg sein. Ich hoffe es.
__________________ Ein gutes Pferd springt nie höher als es muss!
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02.08.2010 21:13 |
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Nikurasu
Administrator
    
Dabei seit: 26.01.2010
Beiträge: 713
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@Bubuh
Sehr guter Beitrag von Dir.
Du hast Recht, normalerweise sind überall Eltern oder Spieler, die sich um die Kinder kümmern. Meiner Meinung nach sollten auch immer so viele Mannschaften (auch eine dritte, vierte Mannschaft) gebildet werden, wie Kinder zur Verfügung stehen.
Was ich in Punkto Ausbildung meine, ist einfach, dass zumindest ab der C- oder vielleicht sogar D-Jugend auch schon mehr von den Trainern kommen muss, als reine Grundlagen oder reine Anwesenheit von Eltern, die Kinder müssen was lernen und für den Herrenbereich ausgebildet werden. Reine Trainingsspielchen helfen da nicht bei der Entwicklung. Es kann nicht sein, dass man sowas wie Taktik, Positionsspiel oder das Einstellen auf bestimmte Spielsituationen erst im Herrenbereich erlernt oder erlernen kann. Denn dann ist es zu spät, um einen Rohdiamanten zu schleifen bzw. dass ein Spieler den Sprung in die Erste und darüber hinaus auch schafft. Ein Beispiel dafür ist auch Olaf Bock (er kommt zwar nicht aus der Jugend, davon mal ganz ab). Er ist ein sehr guter Spieler, hätte es hier auch eventuell bei der Ersten (gut, in der Regionalliga nicht, aber Oberliga) geschafft, sein Problem ist einfach nur, dass er aus der Kreisliga kam und somit taktisch erhebliche Defizite hatte, schlechtes Positionsspiel hatte. Und eben dieses Problem sehe ich auch bei der Jugend. Grundsätzlich ist es ja überhaupt schon mal eine super Sache, wenn sich Eltern oder Andere ehrenamtlich dazu bereiterklären, Jugendmannschaften zu trainieren oder zu den Spielen zu fahren.
Aber hier muss auch am Konzept gearbeitet werden. Für einen Spieler hier ist es keine große Sache, beim BVC zu spielen... Weil kaum einer damit rechnet, mal den großen Sprung zu schaffen...
Mir fehlt da irgendwie die Leidenschaft, für den höchsten Verein im Oldenburger Münsterland zu spielen. Hier denkt man sich, ach, ich kann auch beim SC Sternbusch spielen. Das ist sehr traurig...
Die Jugend des BVC war einst sehr stark, hier konnte man sich schwer behaupten. Heute ist das leider anders.
__________________ „Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein“
(FDP-Chef Guido Westerwelle im Februar 2010)
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02.08.2010 22:38 |
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